Kunstprojekt: Industriestätten Rhein-Main

Sie liegen am Rand der Städte.

Voller Energie produzieren sie rund um die Uhr - ein pulsierender Kreislauf von Gütern und Arbeitsprozessen.

Von ihrer Umgebung abgetrennt durch Straßen, Mauern, Zäune existieren sie in ihrer eigenen Welt. Unberührbar für den Außenstehenden, haben sie eigene Regeln und Gesetze. Um sie zu betreten, benötigt man Genehmigungen, Passierscheine.

Sie wachsen nach Bedarf, dehnen sich aus, verfallen, wuchern, voller Architektur - ein Gemisch von Funktionalität und Innovation. Industriegebiete – eine phantastische Welt der Formen und Kontraste, energiegeladen, dynamisch, filigran, zerbrechlich. 

Printshots von aktuellen Arbeiten: Bewusst zeige ich nur Details, bis professionelle Reproaufnahmen ermöglicht werden.

Bei dem Kunstprojekt „Industriestätten Rhein-Main“ betrachte ich unterschiedlichste Industriegebiete unter künstlerischen Aspekten. Die aktuell für September geplante Route führt als Aktualisierung von Hanau entlang des Mains bis nach Mainz und von dort als Neuland entlang des Rheins nach Ludwigshafen. Auf der Strecke befinden sich u.a. der Industriepark Höchst, Opel Rüsselsheim oder die BASF – Industriegebiete in diversen Größen und Varianten. Aber auch Schleusen, stillgelegte Kräne oder Fabriken sind Zeugen industrieller Aktivität.

Ich dokumentiere die Orte fotografisch sowie mit Skizzen. Im Atelier werden meine Dokumentationen und Eindrücke

in großformatige, mit Kugelschreiber gezeichnete Arbeiten transformiert. Es entstehen neue Aspekte eigenwilliger Welten.

Das Projekt soll bis Ende 2020 fertig gestellt werden und im Lauf von 2021 in einer größeren Ausstellung präsentiert

werden.

Zusätzlich erscheint eine Dokumentation zu dem Projekt, in der u. a. die unterschiedlichen Industriegebiete und die entstandenen Arbeiten vorgestellt werden.